Großküche
Bericht zweier Mitarbeiter der Küche
1. Herr H.:
„Wie mein Arbeitstag aussieht:
Arbeitsbeginn 6.45 Uhr
Je nach Wochentag: Speiseplan schreiben, Frühstückshäppchen zubereiten, Gemüse zuschneiden. Wenn verantwortliche Mitarbeiter fehlen: Dessert und Salatdressing verteilen, das Frühstück aufstellen oder auch Lieferung einräumen.
Frühstückspause 9.10 Uhr
Ab und zu Kassentätigkeit, sonst in der Spüle abtrocknen oder Speisenzubereitung.
Pause in dem Ruheraum 10.30 Uhr
Danach Gymnastik, Spülaufgaben oder Gemüse- und Kräuterzubereitung, kleinere Aufgaben zum Mittagessen wie Brotschneiden, Beilagen abfüllen, Proben ziehen.
Mittagspause 11.30 Uhr
Kassentätigkeit oder Vorspülen und Abtrocknen. Danach zweite Ausgabe oder Spülen. Zwischendurch Arbeitsplatz reinigen, Aufräumen oder Geschirr wegstellen.
Arbeitsende 13.45 Uhr
Die Tätigkeiten sind vielseitig, haben unterschiedliche Dauer und beanspruchen in verschiedenem Maße: Genauigkeit beim Abfüllen, handwerkliches Geschick beim Zubereiten, Durchhaltevermögen beim Spülen und Nachdenken beim Speiseplanschreiben.“

2. Herr K.:
„Mein Arbeitstag beginnt um 8.30 Uhr, d.h. ich muss um 6.30 Uhr aufstehen. Meistens komme ich sehr schwer aus dem Bett. Doch wenn ich dann erst mal in der Arbeit bin, bin ich munter und die Arbeit macht mir sehr viel Spaß.
Meine Tätigkeiten in der Küche sind sehr vielfältig und zahlreich und beginnen jeden Tag mit verschiedenen Arbeiten wie Gemüse zubereiten ( Schälen, Schneiden etc.), Kräuterhacken, Kassieren usw., je nachdem was gerade anfällt.
Von Montag bis Mittwoch fahre ich zusammen mit einem Kollegen und unserem Zivi das zubereitete Essen an Kindergärten aus, was mir sehr viel Freude bereitet.
Die restlichen Tage der Woche, also Donnerstag und Freitag, bin ich am Vormittag in der Spülküche und spüle das Geschirr und Besteck vor.
Natürlich haben wir auch Pausen. Normalerweise ist jede Stunde 10 Minuten Pause. In der Küche jedoch gestaltet sich das sehr flexibel, je nach Bedarf und Leistungsfähigkeit. Wenn es einem gar nicht gut geht, kann man sich auch in den Ruheraum zurückziehen. Mit meinen Kollegen gibt es eigentlich keine Probleme. Bemerkenswert finde ich mit welcher Freundlichkeit, Geduld, Feinfühligkeit und Kompetenz unsere Küchenleitung mit uns umgeht.“

