Metallwerkstatt

1. Tagesablauf:
(ein ganz normaler Arbeitstag in der Metallwerkstatt)
retex_metallverarbeitung2
Die Arbeit beginnt bei mir damit, dass ich als erstes einmal lese, was unser Anleiter Hr. Wermisofsky mir für Arbeit aufgeschrieben hat. Danach sortiere ich mir das Material und die Arbeitspläne zurecht, bevor ich mich an die Arbeit machen kann. Jetzt richte ich mir meinen Arbeitsplatz her, wo ich die Messwerkzeuge, Winkel, Anreißer, Körner, Hammer, Bohrer, Entgrater, Gewindeschneider und Schneidepaste nach Arbeitsplan / Zeichnungen in geordneter Reihenfolge einsetzen kann. Nachdem ich die Werkstücke angerissen, gekörnt, alle  Bohrungen gesetzt und Gewinde geschnitten habe, räume ich alle Werkzeuge, welche ich nicht mehr benötige auf und säubere meinen Arbeitsbereich (Bohrmaschine / Schraubstock). Als nächstes reiße ich mir bestimmte Teile an um sie mit Schutzgas zu verschweißen. Nach dem Verschweißen werden die Teile entperlt und mit dem Winkelschleifer (Flex) entgratet. Jetzt  ist gleich Feierabend und ich räume meine Arbeitsplätze auf und kontrolliere noch mal, ob ich alle Fenster geschlossen habe und die Gasflaschen zugedreht sind. Endlich, oder doch schon Feierabend, die Zeit ist wieder einmal wie im Fluge vergangen.


2. Was ist „das Besondere“ an der Metallwerkstatt

Ich finde „das Besondere“ an der Metallwerkstatt ist, dass wir Mitarbeiter                
abwechslungsreiche Arbeit haben und dadurch ständig zum Mitdenken angeregt  sind. Gleichzeitig müssen wir umsichtig arbeiten um weder uns noch andere Kollegen zu verletzen.


3. Was ist anders an der Metallwerkstatt gegenüber den anderen Abteilungen

In der Metallwerkstatt herrscht viel Lärm durch die verschiedenen Maschinen Säge, Bohrmaschinen, Dreh- und Fräsmaschine, Bandschleifer, Flex, Druckluft, Absaugungen, Glasperlstrahler und Schweißgeräte), des weiteren ist viel Schmutz, Staub und Rauch vorhanden. Es ist eine körperliche anstrengende Arbeit, welche mit viel Bewegung verbunden ist. Genaues Arbeiten ist erforderlich, damit unsere Kunden zufrieden mit uns sind. Bei Schulungen lernen wir Arbeitssicherheit, Werkstoffkunden und den Umgang mit Messmitteln, Werkzeugen und viele andere interessante bzw. nützliche Sachen. Desweiteren besichtigen wir Firmen und sehen dadurch, wo die Produkte, welche wir fertigen Aufwendung finden. Auch besuchen wir in manchen Jahren eine Fachmesse für Metall, wo uns die Augen fast rausfallen bei solch weiterentwickelten Maschinen und anderen Neuerungen.

4. Was gefällt mir am Besten in der Metallwerkstatt (Arbeit, Kollegen…)

Am Besten in der Metallwerkstatt gefällt mir die abwechslungsreiche Arbeit. Bei unserer Arbeit müssen wir mitdenken und werden entsprechend unserer Qualifikationen von unserem Abteilungsleiter gefordert. Für jeden von uns Mitarbeitern findet Hr. Wermisofsky die passende Arbeit. Einige brauchen einen ruhigen Arbeitsplatz, andere eine gewisse Selbstständigkeit und Anforderung bei der Arbeit, wieder andere brauchen immer wiederkehrende Arbeiten und einige brauchen viel Abwechslung oder Hilfen bei der Arbeit. Unsere Abteilungsleiter bleibt immer ruhig, egal wie oft wir Fragen stellen oder wenn uns Fehler unterlaufen und er verliert nie ein schlechtes Wort über uns. Außerdem können wir an freien Tagen, wenn unser Anleiter nichts dagegen hat und kreativ austoben und uns aus Restmaterial Dinge basteln. In unserer Werkstatt herrscht eine Solidargemeinschaft, wo jeder jedem hilft und wo auch jeder auf jeden achtet. Ich arbeite einfach gern in der Metallwerkstatt.